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Belgien 09.10.2016
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Hier unser Bildbericht vom:

 

 

3-Tage Ausflug des MGV Liederkranz und des Kirchenchores Mackenbach/Schwedelbach nach Belgien
9. bis 11. Oktober 2015

Schönes Gent, Brügge und Brüssel

Bericht und Fotos von Sabine Bahr

Am Freitag, den 9. Oktober fuhren die Sänger des MGV Liederkranzes Mackenbach mit ihren Frauen, der evangelische Kirchenchor Mackenbach mit ihren Partnern und Freunden sowie Gästen aus Mackenbach und Schwedelbach für drei Tage ins schöne Flandern. Bereits unterwegs konnten wir bei Vervier eine gotische Kirche und Häuser mit ihren typischen Schieferdächern entdecken. Um halb zwei kamen wir in unserem Hotel, „Monasterium Poortackeren“ an. Eine Stunde später bereits ging es mit dem Stadtführer Jan Peter Diemar zu Fuß in die Stadt los.
Wir machten halt bei Burg Graavenstein, das im 12. Jahrhundert vom Grafen Phliipp vom Elsass erbaut wurde. Nach dem Vorbild der großen Burgen im Heiligen Land wurde es nach Erzählungen von den Kreuzrittern gebaut. Dieses Gebäude ist eine Miniatur und ca. 15 bis 20 Mal kleiner als die damaligen großen Burgen. Heute ist es ein Waffenmuseum.
Wir überquerten den Fluß Lieve, der an der Burg mit der Schelde zusammenfließt und erfuhren vieles über das Schiffeziehen. Diesen Beruf durften nur Frauen ausüben. Über das Bierbrauen, Kruit, also Gewürze, erzählte uns unser Stadtführer vieles. Die Bierbrauer waren die reichsten Leute der Stadt.
Weiter ging es zum Grotenmarkt. Hier steht noch das alte Vleeshuis (Fischversteigerungs- und Schlachthaus) mit seinen typischen Dachbauten und Türmchen drauf. Geräucherter Schinken kann heute auch noch gekauft werden.
Die Tour ging weiter auf den St. Verleplein-Platz. Dort wurde bis in 18. Jahrhundert Recht gesprochen. Hier steht das Wenemeargodshuis, mit dem heiligen Laurentius und Poseidon ist mit der Venus zu sehen.
Danach ging es zum Vriydamarkt. Dort wurde u.a mit Tuch und Leinen gehandelt. Zwei große Gebäude stehen dort. Das Gewerkschaftshaus Bond Moyson und direkt nebendran das der Krankenkasse, der Sozialistischen Partei. Danach liefen wir weiter zur St. Baafskathedral, wo uns Jan Peter Diemar den Genter Altar vorstellte. Wir gingen vorbei am prächtigen Rathaus zum alten Hafen, nachdem wir die St. Niklaskerk von außen besichtigten. Diese große im gotischen Stil erbaute Kirche wird seit 2010 renoviert. Wir gingen über den Korenmarkt (Kornmarkt) zum alten Hafen mit seinen vielen ehemaligen Getreidehäusern, in denen die Ladung der Schiffe (ein Viertel vom Getreide) als Pfand einbehalten wurden, damit die Schiffe dort ankern durften. Dies war der Abschluss dieser Tour.
Am nächsten Tag fuhren wir nach dem auswahlreichen Frühstück nach Brügge. Zuerst besuchten wir die Liebfrauenkirche, deren erster Bau romanisch war. Ab dem 13. Jahrhundert begann man mit dem Bau im gotischen Stil, der heute überall in der Kirche zu finden ist. Die Fenster sind ebenfalls gotisch, die Ausstattung zum Teil barock. Das Kreuz Jesus ist spartanisch auf der gotischen Seite angebracht.
Durch ein enges Sträßchen gingen wir direkt zur Sankt-Salvator-Kathedrale, der ältesten Pfarrkirche der Stadt. Wertvolles Kirchenmobiliar, ein Sandbild von einer der Brunnengeschichten der Bibel und die prächtigen Glasfenster im gotischen Stil sind erhalten geblieben. Das Hauptschiff der Kirche wird momentan renoviert und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Danach fuhren wir auf den Reien, nicht Grachten, vorbei an alten Fachwerkhäusern, Steinhäusern mit ihren Türmchen. Mit schönen Blick auf die alten Brücken und auf den Belfried. Dieser ist ein Symbol für Freiheit und Reichtum. Am Nachmittag wurde in kleinen Gruppen die Stadt erkundet. Wir machten eine kleine Mittagspause am Marktplatz. Weiter ging es zum alten Burgplatz, an dessen Stelle die erste gräfliche Burg stand, die zur Verteidigung der flämischen Küste gegen die Einfälle der Normannen errichtet wurde. In der Südwestecke des Platzes, steht die Basilika des Heiligen Blutes. Dies ist das älteste Gebäude Brügges. In der oberen Kapelle soll das Heilige Blut Jesus Christus aufbewahrt werden und jeden Freitag findet eine Prozession statt.

Am nächsten Tag fuhren wir nach dem Frühstück nach Brüssel. Unser Stadtführer, Jan Peter Diemar, stieg in Laaken, dem größten zusammenhängenden Stadtteil Brüssels hinzu. Die für Brüssels erste Weltausstellung gebaute Jahrhunderthalle, das belgische olympische Komitee und Mini-Europa, liegen nicht weit auseinander. Dort sind Messehallen zu finden. Die Seafood-Messe, größtes Event für Fischliebhaber, mit 1700 Ausstellern aus über 70 Ländern.
Weiter ging die Fahrt zum Atomium zum Fotostopp. Die Kugeln des Atomiums haben einen Durchmesser von 18 Meter und die Verbindungen von einer Kugel zur anderen sind 23 Meter lang und 3,3 Meter im Durchmesser. Mit Rolltreppen fährt man in diesen hinauf und hinunter. In den einzelnen Atomen sind Ausstellungen, wie die Entwicklungen der Meeresräume und des Weltraumes zu sehen.
Vorbei am Stoclet Palast, das im Wiener Jugendstil von Joseph Hoffmann für den Großindustriellen Johann Stoclet erbaut wurde, fuhren wir zum nächsten Halt am Triumphbogen. Auf der einen Seite ist ein Automobilmuseum, auf der anderen Seite ein Militärmuseum.
Weiter ging es an den königlichen Gärten und dem chinesischen Pavillon vorbei zum Europäischen Viertel mit Konsillien und Ministerien zum Gebäude der europäischen Parlamentes, der Hauptsitz der europäischen Kommission. 3000 Dolmetscher sind dort beschäftigt, um die Reden der Parlamentarier richtig zu übersetzen. Direkt nebenan hat Norwegen, das nicht in der EU, aber in der europäischen Freihandelszone Mitglied ist, eine ständige Vertretung. Jetzt fuhren wir noch auf den Kunstberg. Dort befinden sich der Palast der schönen Künste, das Magritte Museum, sowie das Museum für Alte Kunst.
Der Marktplatz mit dem Belfried auf dem Rathaus war unser letztes Ziel. Dieser Platz war seit dem 11. Jahrhundert das Zentrum Brüssels. 1695 wurde er durch französische Truppen zerstört. Die alte geschlossene barocke Straßenfront wurde in den Neubauten wieder aufgenommen. So auch die Zunfthäuser, z.B. des Bäcker, Fleischer- und Metzgerhandwerkes.
Mit dem Bus ging es dann auf die Heimfahrt. Vorher machten wir noch einen Stopp in Bleialf, in der Nordeifel. Wir aßen im Restaurant Weltenbummler vorzüglich zu Abend. Vom Fitness-Salat bis zum Argentinischen Rumpsteak, gab es alles. Wir durften schon im Bus vorwählen. Die Tische waren schön gedeckt und das Ambiente war einfach herrlich sowie der ganze Ausflug. 

 

 

 

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Diese Seite wurde zuletzt am 21.01.2020 aktualisiert.

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