Verkabelung-F1

 

Die Vorverkabelung verteilt die elektrischen Schaltpunkte

Als Bindeglied zwischen dem Steuergestell und den Anschlüssen aller elektrischen Schaltelementen wie Gleise, Weichen, Signale, und vielem mehr,
 hat die Vorverkabelung sehr wichtige Aufgaben

Es ist nicht nur das sture Verbinden von Kabeladern, wie man vermuten könnte. Nein, es kommen viele weiter Aufgaben hinzu:
-  Trennmöglichkeiten der Kabel zwischen Segmenten und Steuergestellen
-  Aufnahme von Hilfs-Elektronik zum Einsparen von Kabeladern
-  Verfügbarkeit der Stromversorgung in allen Segmenten
-  Bereitstellen von Leitungen einer besseren Übertragungsqualität
Es ließen sich noch viele andere Aufgaben benennen. Es ist jedenfalls das am exaktesten geplante Teilprojekt im gesamten Neubau vom F1-Modul der Ausstellungsanlage
Eine Excel-Mappe mit 9 Tabellenblätter und zusammen 548 Datenzeilen bilden die Bauanleitung für drei große Verteil-Kabelbäume im Segment F1-E. Mit diesen Unterlagen muss zum Schluss die ganze elektrische Zuordnung geprüft werden. Als überall der Kontrollhaken gesetzt war, konnte ich beruhigt den Schweiß von der Stirn wischen.
Weitere Basteltipps sind bei den Bildern zu finden.

 

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Durch Doppelklick auf ein Bild wird es vergrößert !

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Zu Beginn müssen alle Kleinverteiler in den Modulkasten plaziert und eingeschraubt werden. Der schwenkbare Anschalterahmen wurde mit Steckelementen bestückt.

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Dazu gehören alle Stecker- und Buchsenleisten für die verschiedenen Kabel und Elektronikplatinen, die später eingebaut werden.

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Mit Kreativität und Maßband kann jetzt die “Nagelform” für den Kabelbaum gezeichnet werden. Wenn alle Verbindundswege und Endpositionen erreichbar sind, können die Nägel an ihren Positinen eingeschlagen werden. Geplant ist, dass in dieser Nagelform insgesamt 3 verschiedene Kabelbäume gelegt und abgebunden werden.

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Der erste, mit ca. 300 Draht-Endpunkten ist bereits eingelegt. Mit Nylon-Bindegarn werden jetzt die eingelegten Drähte zum Kabelbaum zusammengebunden.
Im Bild oben: noch ungebunden
Im Bild unten: Abbindung bereits fertig

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Sieht aus wie ein Draht-Knäuel: der fertige Kabelbaum ist aus der Nagelform genommen.
Im Ausschnitt sind die Draht-Abgänge an den Abbindungen gut zu sehen.
Jeder einzelne Draht ist Anfang oder Ende einer Schaltpunktverbindung laut Planvorgabe

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Der Kabelbaum ist in das Segment F1-E eingezogen und mechanisch leicht fixiert.
Wirr-Warr, aber alles wird gut!

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Der gleiche Ausschnitt ein paar Stunden später. Die Drähte wurden gleichmäßig gekürzt und abisoliert. Mit Hilfe der Planunterlagen jeder Draht an seiner Position eingelötet.
Rechts noch unbearbeitet. Zum Schutz vor ungewollten Brandspuren an der Isolierung, klebe ich die benachbarten Arbeitsbereiche mit Krepp-Band zu.

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Der Anschalterahmen ist mit dem ersten Kabelbaum belegt und in die “Normal-Lage” geschwenkt. Der Kabelbaum legt sich sauber in die Kabelwanne, ohne zu verspannen.

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Hier werden später die Steuerbaugruppen für die Lichtsignale eingebaut. Diese “externen” Schaltmodule sparen viele Kabeladern zum Steuergerät ein.

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Kabelwege eingespart: Querkabel zwischen den “alten” F1- und F2-
Landschaftsplatten für “kurze Wege” bei der Infrarot-Sensor-Technik und der
“Power-Stromversorgung”.
Im Bild der Zusammenschaltpunkt mit den Kabeln Q1,Q2,Q3 (je 5x2) und Q4(3x1²)

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Die alte F1-Landschaftsplatte kann noch nicht zurückgebaut werden. Mit den F2-Segmenten soll sie auf den nächsten Ausstellungen gezeigt werden soll. Für die F1-Segmente wurde ein neues Kabelbündel (Q1=10x2,Q3=5x2 und Q4=3x1²) aufgebauen.

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Die neuen “Q”-Kabel

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Kabelabschluss an den Verteilern

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Auf der unveränderten Nagelform wurde, wie im Bild zu sehen, der 2. Kabelbaum, größtenteils mit geschirmten Doppeladern, für die Verteilung der IR-Sensorleitungen, eingelegt und gebunden.

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Der “IR-Kabelbaum” wurde neben den Ersten eingezogen und eingelötet. Die Schirmdrähte wurden an diesem Ende “gegn” isoliert und mit einem Erdungsdraht (gegn) verbunden. Erst der nächste Kabelbaum (die  “Power-Verteilung”) bringt die Betriebs-Erde zum Stecker. Dann kann die Erdung fertiggestellt werden.

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Die Kabelbäume im Schwenkbereich

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Hier entsteht der 3. Kabelbaum für die “Power” oder auch “Allgemeine Stromversorgung”

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Um den Widerstand der Gleiszuführung niedrig zu halten arbeite ich hier mit zwei parallel geführten Doppeladern je Trafo-Kreis
Rechts sind die Abgriffe für die Weiterführung zu den Modulsegmenten F1-F und F1-G

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Auf “E53” wird die Stromversorgung für die Haus- und Straßenbeleuchtung verteilt.
Auf “E54” endet das Q4-Kabel mit den 1mm² Adern:
gelbgrün: +Erde (0V), Schutzleiter
blau       : Bertiebsspannung (-60V)
braun     : Masse für die Weichen
Rechts die Abgriffe zu den Segmenten F1-F und F1-G

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Das F1-E Segment ist fertig
vorverkabelt.

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Im nächsten Schritt wurden die Kabelverbindungen zwischen dem Anschaltefeld im F1-E Segment und dem F1-F bzw. F1-G Bereich hergestellt.

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Nach dem Befestigen der Kabel am Modulkasten habe ich die Kabeladern von Hand (ohne Nagelform) zu den Verteilern hin ausgebunden, abgelängt, abisoliert und nach Plan eingelötet.

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Die “Power”-Verteiler

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F1-G: Gleiches Bild wie F1-F, nur das Verbindungskabel ist länger.

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Hier sieht man die gebundenen Kabelbäume besonders gut.

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Wie ein Ei dem andern gleicht:
F1-F und F1-G.
Nur die Schaltpunkte an den Verteilerstiften sind letztendlich andere.

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Besonderheit:
der Betriebserde-Anschluss (+Erde) für das F1-Fahrpult. .....

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.......  Abgegriffen am Power-Verteiler

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Die geprüften Segmente konnten erstmal auch elektrisch miteinander verbunden werden.
Auf den drei freien Steckplätzen wird später das Verbindungskabel zum Steuergerät angesteckt.

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Die fertige Vorverkabelung.

Was noch fehlt ist die Kabelverbindung zum Steuergestell. Erst wenn die alte Landschaftsplatte F1 außer Betrieb gesetzt und abgebaut wird, können diese Kabel entsprechend mit Koppelsteckern versehen werden.
Zuvor wird jedoch die Gleis-Anlage auf den drei neuen F1-Segmenten fertiggestellt.
Auch die Landschaft kann in den Rohbauzustand gebracht werden.

 

 

 

 

 

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Gleisunterbau

 

 

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Diese Seite wurde zuletzt am 17.06.2020 aktualisiert.

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