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Bilder-Bau Steckmodul

 

Herstellung einer Steckbaugruppe

Aus “Alt”  mach “Neu”

 

 

Die in der Ausstellungsanlage verwendeten Technik-Bausteine sind alle in der Steckmodul-Bauweise hergestellt. Dabei habe ich auf ausgedienten Elektronik-Schrott zurückgegriffen. Steckbare Alt-Platinen wurden ausgeschnitten und mit neuen Universal-Lötplatten aufgefüllt. Die Alt-Platinen dienen als Träger für die neuen Baugruppen. Gleichzeitig dient die Rückseite der Baugruppenrahmen als Verteiler-Ebene für die Zusammenschaltung der einzelnen Baugruppen untereinander sowie der Kabel zur Modellanlage und den Fahrpulten

Wie das funktioniert, habe ich in dieser Serie von 34 Bildern, am Beispiel einer Gleisbesetztmelder-Baugruppe, versucht darzustellen.

Durch Doppelklick auf ein Bild wird es vergrößert !

 

 

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Eine “Schrott-Baugruppe” ist ausgesucht und der alte Kabelbaum wird Punkt für Punkt entlötet.

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Der Kabelbaum kann jetzt aus den kleinen Haltebügeln genommen werden.

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Von der Rückseite her, können alle Bauelemente wie Relais, Dioden, Widerstände, usw. mit der Lötpumpe entlötet und von der Epoxidharz-Platine abgenommen werden.

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Alle Lötstifte für den alten Kabelbaum werden entfernt - außer denen der Steckleisten. Jeweils 33 Stecker fast eine Leiste und bis zu 4 dieser Leisten können montiert sein. Es können also maximal 132 Verbindungen zur Verteiler-Ebene geschaltet werden.

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Die Ausschnitte für die neuen Elektronik-Platinen werden eingezeichnet. 4x4 Gleisbesetztmelder sollen den 2x8 Ausgangsschaltungen zuarbeiten.  

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Mit Bohrmaschine und Tisch-Stichsäge werden die  Ausschnitte herausgesägt - aber bitte nicht zu groß!

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Mit einer (80-120er Schleifpapier-) Feile werden alle  Ausschnitte auf das Endmaß gefeilt. Nur minimal soll der Ausschnitt größer sein als die einzusetzenden neuen Platinen, um später beim Einkleben keine Probleme zu bekommen.

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Zwischenzeitlich wurden die Gleisbesetztmelder-Bausätze von TAMS Elektronik GmbH bestückt und vorgeprüft. Vor dem Einkleben in die Trägerplatine mit Sekundenkleber (Gel oder flüssig), habe ich zum Schutz vor agressiven Ausdünstungen die Bauelemente mit Krepp-Klebeband geschützt.

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Die neuen Platinenteile sind positioniert. Zunächst wird jedes Teil an 4 Punkten mit einem Tröpfchen Sekundenkleber fixiert. Nach der ersten Aushärtung kann man die Spalten problemlos mit weiteren Klebepunkten verstärken.

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Zum Schutz bei den weiteren Löt-Arbeiten sind die Elektronik-Bauteile komplett abgeklebt. Für die Ausgangsschaltungen werden jetzt die schmalen Lochplatten mit Relais bestückt.

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Diese Relais werden auf der Rückseite verlötet.

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Je 4 Relais arbeiten mit einer GBM-Elektronik zusammen. Die Ausgangssignale sind am gleichen Potential angeschlossen. Die Kontakte können darum vom Eingang her parallel geschaltet werden.

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Diese Träger-Baugruppe wird zunächst nur mit 2 GBM-Elektronik-Patinen bestückt. Ein Ausbau erfolgt später.

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Ein Kabelbaum hat die Aufgabe alle in der Stromlaufzeichnung befindlichen elektrischen Schaltpunkte in der Realität an den Bauteilen zu verbinden, ohne dass ein Verdrahtungs-Chaos entsteht. Alle Drähte sollen auf einem Weg, auch mit Verzeigungen, gebündelt werden. Mittels einer so genannten Nagelform kann man das lösen. Jeder Nagel sitzt auf einen Drahtabgang zum Bauteil. Die Abstände in der Form sind am mechanischen Aufbau abgemessen. Und Alle Punkte (Nägel) sind beschriftet.

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Von einem Drahtendepunkt aus geht es zu einem Nagel (Startschaltpunkt), weiter über den Kabelbaumweg bis zu dem Zielschaltpunktnagel und dann wieder zu einem Drahtendepunkt. Alles strikt nach Stromlaufplan!

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Es werden immer mehr Drähte

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In diesem Beispiel ist es sinnvoll den Kabelbaum vollständig, also für alle 4 GBM zu fertigen, denn irgendwann kommen die restlichen GBM hinzu.

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Wenn alle Verbindungsdrähte eingelegt sind, beginnt die Bindearbeit entlang des Kabelbaumweges.

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Als Faden dient ein gewachstes Nylon-Bindegarn. Es ist reißfest und rutscht fast nicht wenn später der Kabelbaum gebogen wird. Alternativ in kleinen Nagelformen mit wenig “Schaltpunkten” oder auch sehr großflächigen Formen mit dicken Drähten kann man auch normale Kabelbinder verwenden. Alles nur eine Frage des Platzes, den man zur Verfügung hat.

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Wenn alle Wege abgebunden sind, wird der Kabelbaum der Nagelform entnommen.

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Der “neue” Kabelbaum in “Rohform”

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Mal kurz anhalten - passt!

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Jetzt werden die Drähte auf Länge am Anschluss geschnitten, so dass sie sicher am Bauteil verlötet werden können.

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Durch entsprechende Bohrungen werden die Drähte für Rückseiten-Verlötungen gefädelt.

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Abisolieren und die Lötarbeiten beginnen.

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Sauberes Löten auf kleinstem Raum

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Einfädeln und Löten

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Ein 4er-Pack Ausgangsschaltungen.

Durch doppelte Kontaktierung sind die GBM vorgesehen als Signalgeber für die digitale  SwitchCom-Technik, als auch für das eigengebaute Steuersystem.

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Verlötung des Kabelbaums auf der Rückseite

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Vorläufig fertig - Baugruppenrückseite

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Ausschnitt der Vorderseite

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Ein paar Monate später:

die noch fehlenden TAMS-Bausteine wurden ergänzt.

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Die Rückseite im Vollausbau

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Ein Jahr später:

Wer genau hinschaut bemerkt, dass ein weiterer kleiner Kabelbaum einige Steckleistenpunkte mit einem SUB-D Stecker auf der Baugruppen-Front verbindet. Aus Steckplatzmangel am Steuergestell werden die Besetztmeldungen für SwitchCom jetzt direkt dorthin “steckbar” weitergegeben. Insgesamt sind 3 dieser Baugruppen für insgesamt 48 Gleisabschnitte eingesetzt.

 

 

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Diese Seite wurde zuletzt am 28.04.2017 aktualisiert.

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