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Aktuelles

 

Die Aktuelle Seite: News und Infos

 

 

Juni 2017
Nachdem jetzt alle neuen Module “Gleis-technisch” fertiggestell waren, habe ich die Anlage komplett zusammengebaut und das Steuergestell angeschlossen. Auch alle 6 Züge kamen auf die Startpositionen und eine Video-Kamera für den ersten Testlauf lag bereit. Am 19.  Mai 2017 kam der große Moment:

 Stromzufuhr einschalten und Zugbetrieb freigeben

Was jetzt geschah ist in einem 2:45 min Video bearbeitet, aber ungeschnitten zu sehen

Hier geht es zum Video auf YouTube:  KHW-Showtrains004   Viel Spaß beim Ansehen

April 2017
Drei der vier Submodule sind zwischenzeitlich “gleistechnisch” fertig gestellt und geprüft. Ende März sind die ersten Fahrversuche von Hand problemlos von statten gegangen. Gerne hätte ich öfters hier berichtet. Man kann aber nur Bauen oder Homepage-Updaten. Mein Zeitplan für den Neubau ist mir im Moment sehr wichtig. Ich hoffe, dass Ende Mai die Gleisbauarbeiten erledigt sind. Danach kommt der Landschaftsbau an die Reihe. Die Bild-Doku habe ich um 2 neue Unterkapitel zum Thema “Gleisbau” erweitert.

Hier geht es zu den Bildern und Infos vom “Neubau F2-Modul”

Januar 2017
Die elektrischen Vorbereitungen für den Bau der neuen Gleisanlage auf den vier F2-Sub-Modulen sind abgeschlossen. Alle Leitungen sind vorgeprüft und der Betrieb der Fahrpulte ist wieder möglich. Die Fahrpulte sind zum Prüfen der neu zu bauenden Gleisabschnitte, Weichenstraßen und Beleuchungen sehr vorteilhaft.
In meiner Bild-Dokumentation sind zwischenzeitlich 5 Unterkapitel mit ca. 90 Fotos entstanden. Bisher waren darin sehr spezielle, auf meine Ausstellungsanlage ausgerichtete, Themen zur Sprache gekommen. Alles drehte sich irgendwie um der Automatikbetrieb. In den nächsten geplanten Kapiteln wird es mehr allgemein werden: Gleis- und Landschaftsmodellbau.
Zum besseren Navigieren zwischen den Kapiteln, habe oben und unten auf den Seiten Pfeile angebracht - Viel Spaß beim Blättern.

Hier geht es zu den Bildern und Infos vom “Neubau F2-Modul”

Dezember 2016
Die Ausstellung in Eulenbis war erfolgreich - fast keine Störungen im Betriebsablauf, sowohl im Computerbetrieb als auch in der Eigensteuerung mit der Infrarot-Sensortechnik.
Jetzt, nach der vorläufig letzten Ausstellung, kann ich mich ganz dem “Neubau” des F2-Moduls widmen.
Damit Sie, liebe Leser, den Baufortschritt besser beobachten können, habe ich den Link
 “
Neubau F2-Modul” zu den dokumentierenden Bildberichten direkt in der Seitenleiste angebracht. Bauabschnitt für Bauabschnitt will ich dort unterordnen.
Ich hoffe, Sie haben Gefallen an den detailreichen Bildern, die per Doppelklick eingeblendet werden, und dass die Texte zum Verstehen des gezeigten Bildes beitragen.
 

November 2016
Es wurde mir mitgeteilt, dass die geplante Modelleisenbahn-Ausstellung mit Börse am 26.02.2017 wegen Straßenbaumaßnahmen im Bereich des Bürgerhauses Eulenbis leider entfallen muss!
Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, bereits jetzt am
11.12.2016 die mobile Ausstellungsanlage ein letztes Mal bei einer Ausstellung zu zeigen.
Danach beginnt der Umbau der “alten” Landschaftplatte auf die vier “neuen” Modul-Elemente. Möglicherweise kann ich dann bis zur Ausstellung mit Börse am 3. Advent 2017 die Neukonstruktion (zumindest teilweise) präsentieren.

Oktober 2016:
Der “Neubau” wächst - die vier Grundmodule sind fertig zur weiteren Installation der Elektrotechnik. Der erste Kabelbaum für die Umverteilung der elektrischen Leitungen auf die neuen vier Versorgungsbereiche ist gebunden und im F2-C Landschaftsmodul eingelötet.
Einen großen Bildbericht über den Baufortschritt habe ich begonnen und will diesen entsprechend fortschreiben.

Hier geht es zu den Bildern und Infos vom “Neubau F2-Modul”

September 2016:
Das Modul 2 war von Größe und Gewicht schon immer ein Problemfall für den Transport. Eine Teilung in zwei Platten ist im Schnittbereich sehr kompliziert und teilweise nur im Zick-Zack möglich. Desweiteren ist die Verdrahtung der elektrischen  Anschlüsse nach einer umfangreichen Vorprüfung nicht machbar. Viel zu viele Querungen der Modulgrenzen machen eine Steckverbindungslösung quasi unmöglich.
Einzige sinnvolle Möglichkeit ist der Neubau des Moduls bestehend aus 4 Teilmodulen. Auch die Verteilung der elektrischen Baugruppen auf den Teilmodulen muss neu organisiert werden um die Verdrahtungswege entsprechend kurz zu halten.
Nicht zuletzt muss das Gleisbild angepasst werden, damit keine schrägen Gleis-Schnitte gemacht werden müssen. Dies wäre bei der “alten” Modellplatte sehr häufig der Fall gewesen.
Seit Ende Mai arbeite ich jetzt schon an der Planung dieses MEGA-Projektes. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass es gelingen wird. Nur der Zeitpunkt der Fertigstellung ist schwer kalkulierbar, so wie es im Hobby eben immer ist.

Hier ein paar Eckpunkte:
o-
Die Gesamtfläche der 4 Teilmodul erhöht sich von 2,0m² auf 2,4m²
o- 390 Kabeladern müssen über Stecker und Steckbuchsen geschaltet werden (780 Lötpunkte).
o- Auf der Anlage entstehen auf Schaltmodulen weitere 200 Schaltpunkte für Lichtsignale, Beleuchtungen, Akustik, usw.
o- Gleisabschnitte und Weichen, als auch die Infrarotsensoren haben zusammen ca. 300 weitere Anschlusse.
o- Erst ganz zum Schluss, wenn die neuen Module komplett gebaut und elektrisch über Ersatzschaltungen geprüft sind, werden die Kabel zur “alten” Platte getrennt. Dann werden die Stecker beidseitig angebracht, so dass die “alte” und/oder die “neue” Ausstellungsanlage den Betrieb übernehmen kann. Es gibt also nicht einen Abriss der Altanlage sondern einen totalen Neubau (Dopplung mit anderem Aussehen und Aufbau
o- Wenn das “neue” Modul 2 fertig ist, soll das Steuergestell wieder den Betrieb der mobilen Ausstellungsanlage in vollem Umfang übernehmen können. In einem weiteren Schritt soll dann der digitale Betrieb mit Lok-Dekoder möglich werden.
 

Mai 2016:
Mit dem Gedanken im Hinterkopf, das Modul 2 der mobilen Ausstellungsanlage umzubauen, um das Transportgewicht zu senken, (also aus einer Platte werden 4 kleine Teile) habe ich mir die Modellbahn-Planungssoftware Wintrack-12.x angeschafft. Um das Arbeiten damit kennenzulernen, hatte ich die Idee, die Module 1a,b,c der stationären Anlage als 3D-Modell nachzubauen.
Nach drei Wochen Arbeit kam folgendes dabei heraus:
Modelleisenbahn mal ganz anders, als 3D-Animations-Modell.
Meine bestehende Modelleisenbahnanlage ist nachgebaut und mit virtuellen Zugfahrten im “Lokführerstand” gibt es jetzt ganz neue Einblicke in die Welt im Kleinen. Noch ist das 3D-Modell nicht fertig, viele Details wie Oberleitungen, Signale und Gebäude fehlen noch und kleine Fehler im Detail zeugen von den komplexen Vorgaben durch das "Original"-Modell. Trotzdem, ein erstes Video mit tollen Eindrücken lohnt sich anzuschauen:
Modelleisenbahn KHW Showtrains 003
Teil3 - Die stationäre Ausstellungsanlage als 3D-Modell mit Zugfahrten
Aus dem Inhalt: Ein virtueller Nachbau der stationären Modellbahn Ausstellungsanlage als 3D-Modell und eine virtuelle Zugfahrt im ICE-3 Führerstand durch die Modellbahnwelt.

März 2016:
Die Homepage der “KHW-Show-Trains” geht nach einer totalen Überarbeitung ans Netz.
Viele Neuerungen wurden in die neue Struktur eingebaut.
-  Hauptnavigation über die Seitenleiste
-  Inhalt:  -  Alte Bildberichte wurden mit zusätzlichen Textbeiträgen ausgestattet.
               -  Ausführlicher Blick hinter die Kulissen der Steuertechnik mit Hintergrundinformationen
                  zu den Baugruppen - nicht nur für Experten gedacht!
               -  Neu zusammengestellte Linkpage
-  Allgemeines: Bessere Nutzbarkeit der Website mit Smartphone oder Tablett
-  Neue Website-Bearbeitungssoftware mit vielen Features die zukünftig genutzt werden können.
Ich hoffe, dass ihnen die neuen Inhalte und das Design gefallen.
Noch ein Wort zur letzten Ausstellung in Eulenbis. Es war eine für mich sehr ruhig verlaufende Ausstellung mit rekordverdächtigen Laufzeiten ohne Eingriffe. Fast 2 Stunden 15 min Betrieb bis der erste Waggon auf einer Weiche aus den Gleisen sprang und umgestürzt liegen blieb. Bis ich den “Nothalt” betätigt hatte, war es doch zuspät und ein anderer Zug ist hineingekracht. Alles wieder aufgestellt und weitere fast 2 Stunden warten bis zum nächsten Eingriff. Langweilig, aber viel Zeit für Gespräche mit dem Publikum.

Januar 2016:
Super gelaufen - so kann man die letzte Ausstellung zusammenfassen. Das Publikum war sichtlich über die "neue" Variante, dem automatischen Computerbetrieb, begeistert. Es gab viele Fragen Thema Computerbetrieb, die ich versucht habe zu beantworten.
Kaum ist die letzte Veranstaltung vorbei und schon laufen die Vorbereitungen für die Nächste. Bereits am 07.02.2016 will ich bei der Modellbahnausstellung mit -Börse in Eulenbis die Anlage erneut zeigen.

November 2015:
Fertig, habe ich im Mai gesagt. Weit gefehlt: Erst beim ausgiebigen "Spielen" mit der Anlage, findet man heraus, was wirklich gut ist oder noch verbessert werden kann.
So konnte ich die computergesteuerte Automatik wesendlich ausbauen und den Betrieb noch interessanter gestalten. Dafür waren auch ein paar kleine Ergänzungen in der konfentionellen Lichtsignal-Steuerung notwendig.
Jetzt stehen, wie immer vor Ausstellungen, die Wartung der Lokomotiven und Wagen an. Am 3. Advent, dem 13.12.2015 will ich bei der Modellbahnausstellung mit -Börse in Eulenbis meine Modelleisenbahn erstmals mit der kompletten Switchcom-Vollautomatik präsentieren. Selbstverständich wird die Anlage auch im analogen Automatikbetrieb zu sehen sein. Lassen Sie sich überraschen! Ich freue mich schon auf Ihren Besuch.

August 2015:
Ein Video mit vielen Detais der Ausstellungsanlage ist in den letzten Wochen aufgezeichnet und bearbeitet worden. (Weiterleitung nach YouTube):

Modelleisenbahn KHW Showtrains 002
Teil2 - Die mobile Ausstellungsanlage
Aus dem Inhalt: KHW-Show-Trains Modelleisenbahn Ausstellungsanlage. Eine Reise zu den schönsten Flecken der mobilen Ausstellungsanlage und Szenen des Bahnbetriebs mit der Infrarot-Impulssteuertechnik.

Viel Spaß beim Anschauen!

Meine nächste Videoproduktion soll sich mit der "Lokalen Ausstellungsanlage" befassen. Die Programme, der mit Relais gesteuerten Anlage, die bereits seit den späten 1970-Jahre vollautomatisch läuft, sollen dabei in einzelnen Szenen gezeigt werden. Mal sehen wie sich die 14 beteiligten Modellbahnzüge aufzeichnen lassen.

Juni 2015:
Wieder dabei: In der Fachzeitschrift MIBA-Extra "Die schönsten Schau-Anlagen" wurden die "KHW-Show-Trains" vorgestellt.


zum Download:
MIBA-Schauanlagenverzeichnis.pdf

Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Ein weiteres Video habe ich versuchsweise bearbeitet und ins Netz gestellt. (Weiterleitung nach YouTube):

Modelleisenbahn KHW Showtrains 001
Teil1 - Technik und digitaler Stellwerksbetrieb
Aus dem Inhalt: Systemstart am PC - Bildschirmanzeigen - Bilder der Technikkomponenten - Baugruppen - Automatischer Fahrbetrieb mit Switch-Com und Windigipet.

Viel Spaß beim Anschauen!

Mai 2015:
FERTIG ! - könnte man nun sagen. Viele weiter Fahrstraßen in zwei unterschiedlichen Automatik-Bereichen sind neu programiert worden. Den Switchcom-Fahrbetrieb zu beoachten macht richtig Spaß und es gibt immer wieder Überrachungen in der Kombination der aufgerufenen Abläufen. Die ungezählten Hobby-Arbeitsstunden haben sich gelohnt!
Die Fertigstellung der Plan-Dokumente für "Hardware" und "Software" haben für die Zukunft meiner Modellbahn, schon immer den höchsten Stellenwert gehabt. So auch jetzt!
Fast drei Wochen habe ich letzte Änderungen in den Zeichnungen, Tabellen, Fotodokument-Katalogen, Verteiler-Rangierlisten usw. eingearbeitet und archiviert. Datensicherungen von 3 PCs erstellt und zentral auf externen Festplatten gesichert. Bei dieser Tätigkeit sind mir ein paar interessante Zahlen in die Hände gefallen:
o - Mein Hobby betreibe ich jetzt von Anbeginn (12/1968) ca. 16950 Tage.
o - Die Papier-Dokumentation umfasst 7 breite Ordner mit insgesamt 189 registrierten Schaltplänen mit 761 gelisteten Versionsfortschreibungen. Ca. 2500 Blätter A4 /A3 umfassen diese handschriftlichen Zeichnungen, alles vor ca. 1995, und die Computer-Ausdrucke aus der Zeit danach.
o - Die gesamte Datensicherung (ohne Programme) mit Foto-Duku der Technik umfasst 3,5 GB mit rund 2600 Dateien in 280 Ordnern.
o - 20 Modellbahnzüge sind in die Programme eingebunden.
o - 1998 habe ich zuletzt die Anlage als Videofilm festgehalten. Das hat mich geschockt! Viele Besucher haben zuhause bei mir oder bei Ausstellungen gefilmt. Selbst habe ich leider nichts aufgezeichnet.
Darum habe ich Mitte Mai begonnen, versuchsweise ein paar Videosequenzen zu filmen, zu schneiden und nach YouTube hochzuladen. Es war ein Anfang, viele Details- und Großaufnahmen von kleinen Zügen sind noch nicht aufgenommen, aber in meinem Kopfkino bereits zurechtgelegt.
Hier die ersten Video-Versuche (Weiterleitung nach YouTube):

Modelleisenbahn ANLF WDP Betrieb01
KHW-Show-Trains Modelleisenbahn Ausstellungsanlage. Fahrbetrieb mit Switchcom-Stellwerkstechnik und Windigipet für Switchcom mit Win98-PC (System nicht mehr im Handel). Die Lokomotiven fahren analog (Standard) im Gleichstromkreis.

Modelleisenbahn ANLF IRTechnik Betrieb01
ANLF Vollautomatischer Fahr-Betrieb mit Infrarot-Reflex-Impuls-Technik und analoger Programmspeichersteuerung: 6 Züge, Gegenverkehr-Betrieb auf eingleisigen Strecken, Signalwiederholung in den Fahrpulten. Auch komplette Handsteuerung möglich.

Viel Spaß beim Anschauen!

März 2015 - Nachtrag:
Ja, nach fast 10 Jahren planen, bauen, programmieren, erweitern, ändern, und einigen Rückschlägen, fand die liebe, gute Computertechnik von Switchcom mit Win98-PC (vergleiche Eintrag August 2012) doch noch den Weg zum echten Wirkbetrieb. Ich hatte selbst schon die Hoffnung aufgegeben, dass dieses System jemals fertig wird. Voraussetzung für die Neugestaltung der Fahrstraßenprogrammierung war die Anpassung der Gleislängen im Bahnhof auf Modul 2 (vergleiche Eintrag November 2014). Nach mehreren Fehlversuchen seit 2012 ist jetzt das geänderte Konzept verwirklicht. Nach 4 Tagen intensiver Programmierarbeit ist der erste Schritt geschafft. Über eine Stunde Fahrbetrieb mit 4 Zügen durch den PC gesteuert, sind störungsfrei gelaufen - dann habe ich abgeschaltet. Hurra - alles wird gut! Weitere Fahrstraßen können jederzeit ergänzt werden.

März 2015:
Das Modellbahnjahr 2015 hat arbeitsreich begonnen. An der stationären Anlage habe ich ein elektrisches Sorgenkind aus den der Anfangszeit (1980) der Automatisierung gegen eine stabilere Schaltung ausgetauscht. Immer wieder kam es zu einer Programmunterbrechung, die nur durch ein händisches Verschieben eines Zuges und damit der wiederholten Auslösung eines Schaltimpulses in das Regelprogramm zurückführte. Grund für diese Unterbrechung sind die unterschiedlichen Impulssequenzen der Lokomotiven (Zahl der Achsen, Radstand oder Geschwindigkeit), denn aus diversen Gründen ist an diesem Streckenabschnitt der Einsatz der Impulskorrektur-Technik (vergleiche in Chronik Teil 4) nicht möglich. Bereits 1998, so konnte ich nachvollziehen, wurde diese Änderung mit einem Testkonzept begonnen und war zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten - es wurde ja in dieser Zeit die mobile Ausstellungsanlage geplant und gebaut. Die neue Schaltung arbeitet bisher fehlerfrei - man braucht eben die Zeit auch kleine Nebensächlichkeiten (es passiert eben ab und zu einmal ein Fehler) umzukonstruieren.
Im Vorfeld der Modellbahnbörse Eulenbis vom 15.02.2015 mussten an der Ausstellungsanlage einige Weichenmagnetschalter getauscht werden und drei Elektronikbaugruppen gezielt auf Funktion getestet werden. Bei der letzten Ausstellung hatte ein Fotograf einen Mehrfach-Blitz ausgelöst. Dabei kam die eingebaute Fotoblitz-Abwehrschaltung zum Schutz der Infrarot-Signalgeber an die Lastgrenzen. Alle (30) Signalgeber gaben somit unkontrollierte Steuerimpulse auf die Steuerlogik. Weichenflattern, Entgleisungen, Kurzschlüsse waren die Folge. Durch die Kurzschlüsse wurden auch Relais-Kontakte beschädigt, was für die restliche Ausstellungszeit mehrmals zu Ausfällen führte. Sicherheitshalber habe ich die betroffenen Relais auf den Baugruppen getauscht. Danach war ein Testbetrieb über ca. 1 Stunde störungsfrei.
Dann der Schock - Freitagabend vor der Ausstellung als die Anlage gerichtet wurde: Das Steuersystem aktiviert sich nicht und gibt Not-Halt-Alarm, also nichts geht mehr!
Prüfung auf Montagefehler (Stecker vertauscht usw.) negativ. Die Analyse von Betriebsanzeigen deutet auf einen Fehler in der Fotoblitz-Abwehrschaltung, die folgerichtig ein Not-Halt-Alarm bewirkt. Eine Verkabelungsprüfung ergab, dass die Elektronik selbst die Störungsquelle sein könnte, aber die Prüfgeräte und Planunterlagen hierzu waren nicht vor Ort. Am frühen Samstagvormittag, hochgerüstet mit allem was vielleicht gebraucht werden könnte, begann ich mit der Entstörung und konnte eine kalte/unterbrochene Lötstelle an einem IC-Sockel nachweisen. Nachgelötet -> Fehler beseitigt -> Anlage läuft. Testlauf gestartet - 2min später -> Not-Halt-Alarm. Eine Sicherung im Weichenstromkreis wurde ausgelöst. Nach dem Sicherungstausch erneut Testlauf und ich musste feststellen, dass ein weiterer Weichenmagnetschalter nicht mehr funktionierte. Ein Drahtbruch an der Spule hatte den Kurzschluss verursacht. Nach dieser Entstörung wieder Testlauf - nach 20min beginne ich alles Werkzeug usw. zusammenzupacken. Nach mehr als 30min stoppe ich die Züge in den Startpositionen und will den Testlauf beenden. Kurz vor der Zielposition bleibt der letzte noch fahrende Zug stehen - was jetzt noch, denke ich? - und wieder "Not-Halt-Alarm", dieses Mal von der Fahrstrom Versorgung.
Also alles wieder auspacken und weiter entstören!
Unter dem gleichen Motto wie oben: "es passiert eben ab und zu einmal" habe ich diesen Fehler gekannt. Er ist immer beim Entstören verschwunden, ohne dass ich eine Ursache dafür fand. Aber dieses Mal konnte ich ein Holz-Sägespänchen in einem Relais-Kontaktsatz, eingebaut in einem Fahrpult, finden und beseitigen. Es ist mittlerweile später Samstagnachmittag und ich hoffe, dass jetzt alles wieder funktioniert.
Ja so ist das, Fehler können nur beseitigt werden, wenn sie sich dauerhaft zeigen.
Am Ausstellungstag wurde ich entschädigt. Die Anlage lief fast perfekt, teilweise über eine Stunde Betrieb, ohne auch nur einen notwendigen Handgriff.
... und heilfroh war ich, dass sich die Fehler vor der Ausstellung gezeigt haben und nicht beim Publikum. Unterm Strich bleibt zu bemerken, dass es nur Spielwaren sind (Lokomotiven, Weichen, Schaltmagnete usw.), mit entsprechender Anfälligkeit, was die Betriebsdauer und Betriebssicherheit anbelangt. Dennoch ist es fast unglaublich, wie leistungsfähig sich diese "Spielwaren" im Dauerbetrieb zeigen.
Jetzt nach rund 50 Ausstellungen, d.h. 100mal abbauen, 100 mal verpacken und transportieren sowie 100 mal aufbauen mit insgesamt ca. 450 Dauerbetriebsstunden, stellt sich die Frage wie es weitergeht. Die Kosten für den Erhalt bzw. Ersatz der "Spielwaren" werden immer höher. Zum Vergleich ist die eingesetzte Elektrotechnik noch lange nicht am Ende ihrer erwarteten 100.000 Betriebsstunden. Vielleicht werde ich eine neue "mobile Anlage" in reiner Digital-Technik bauen und die bestehende der "Stationären Anlage" angliedern. Natürlich wird die Anlage dann auch weiterhin zuhause besichtigt werden können. Für die Ausstellungen gibt es dann in absehbarer Zeit was "Neues". Bin selbst gespannt wie es kommt.

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In der Fachzeitschrift MIBA-Extra "Die schönsten Schau-Anlagen" wurden die "KHW-Show-Trains" vorgestellt.

 Oktober 2011

Die Fachzeitschrift MIBA veröffentlicht eine Info zur Ausstellungsanlage im Sonderheft:

MIBA-Spezial 55 - Schauanlagen, Anlagenschauen

 Februar 2003

 

 

 

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Diese Seite wurde zuletzt am 28.04.2017 aktualisiert.

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